Was ist ein Legacy-System?

Ein Legacy-System ist eine im Unternehmen integrierte historische Anwendung. Der technologische Support solcher Anwendungen gestaltet sich zunehmend schwierig.
USEDATA unterstützt Sie tatkräftig bei der Migration von etablierten Anwendungen in zeitgemäße Systeme.

--> Infoblatt zum Thema Legacy-Systeme retten [105 KB]

 

Warum Sie über eine Migration nachdenken sollten

In der IT-Welt gibt es eine Regel: Nichts bleibt konstant – alles ist im Fluss, Veränderung ist allgegenwärtig.
Diese Regel führt bei LEGACY-Systemen auf Dauer zu Problemen:

  • Änderungen vorzunehmen wird immer zeitaufwändiger, kostenintensiver und riskanter
  • die Verfügbarkeit von Mitarbeitern mit entsprechendem Knowhow stagniert
  • die Vorteile moderner Programmiersprachen, Frameworks und Datenbanken bleiben ungenutzt
  • Access-Datenbanken stoßen an ihre technische Grenzen
  • Access-Datenbanken stehen wegen Reparatur- und Wartungsarbeiten nicht zur Verfügung
  • Access-Datenbanken belasten das Netz und haben so negative Auswirkungen auf andere Anwendungen

die Migration

Planen Sie die Migration rechtzeitig und vorausschauend. Vermeiden Sie eine Migration unter Zeitdruck!

Migrationsquelle 1: Microsoft Access-Anwendungen

Im Jahr 1993 brachte Microsoft mit Access 1.0 eine in sich abgeschlossene Datenbank-Software auf den Markt, mit der ohne Zusatzprodukte eine vollständige Datenbank-Anwendung (Datenbank, Benutzeroberfläche, Netzwerkzugriff usw.) entwickelt werden konnte. Im Laufe der Zeit wurde Microsoft Access ein Teil von Office. In den letzten Jahren ist eine Vielzahl an Access-Anwendungen entstanden, die zum Teil in kritischen Bereichen von Unternehmen integriert wurden. Parallel dazu sind die Datenmenge und die Anzahl der Anwender, welche die Informationen nutzen, stark angestiegen. Dies führte dazu, dass historisch gewachsene Access-Anwendungen an ihre Grenzen stoßen (Datenmenge limitiert, hohe Netzbelastung durch Fileserver-Technologie, Sicherheitsprobleme, Ausfall bei DB-Reparaturen usw.).

Migrationsquelle 2: Office VBA Makros/AddIns
Alle Office-Produkte (auch die aktuellen Office-Versionen) und Visual Basic 6 basieren auf COM-Technologien. Mit der Einführung des .Net Frameworks fand ein Paradigmenwechsel statt: In der Softwareentwicklung wurde die COM-Schiene verlassen und die gesamte Entwicklung auf verwalteten Code (managed code) umgestellt. Die Kernsprachen für die neue Entwicklungsumgebung sind C# und VB.Net. Für Office-Anwendungen ist VSTO (Visual Studio for Office) der Schlüssel zur Migration.

Migrationsquelle 3: Visual Basic 6 Anwendungen
Mit Visual Basic 3.0 wurde von Microsoft erstmals eine Entwicklungsumgebung bereitgestellt, die den Zugriff auf Datenbanken (ODBC, OleDb) revolutionieren sollte. Die Datenbankunterstützung wurde bis zur Version Visual Basic 6 kontinuierlich verbessert. Zusätzlich lieferte Microsoft mit der kostenlosen SQL Express Edition des SQL Servers eine echte Alternative zu Access-Datenbanken. Bei Visual Basic handelt es sich um ein RAD-Werkzeug (rapid application development), das in Kombination mit SQL Express kurze Entwicklungszyklen ermöglicht. Das Ergebnis ist eine Vielzahl von Anwendungen in den unterschiedlichsten Einsatzgebieten.

Migrationsquelle 4: Kein Sourcecode vorhanden
Viele in der Praxis genutzten Programmbibliotheken (DLL-Komponenten) basieren auf COM-Technologien. Diese Komponenten wurden mit Hilfe von Programmiersprachen wie C++ und Visual Basic erstellt. Auch wenn der Sourcecode für eine vollständige Migration nicht verfügbar ist, können diese Komponenten mit Hilfe der Interop-Techniken des .Net-Frameworks weiterhin genutzt werden.

Ich selbst habe im Laufe der Zeit zahlreiche Access Datenbank-Anwendungen und mit Visual Basic 6 unterschiedliche Expertensysteme entwickelt, bevor ich den Paradigmenwechsel zum .Net Framework und SQL Server vollzogen habe.
So bin ich in den letzten Jahren zu einem wahren Anhänger des .Net Frameworks geworden: Die effiziente Nutzung des .Net Frameworks liegt im Wissen um und im Verständnis für die unzähligen Möglichkeiten, die diese Programmbibliothek bietet. Mein Wissen beziehe ich durchwegs aus der Fachliteratur zur C# Welt. Trotzdem basieren viele meiner Umsetzungen auf VB-Net Ein Grund liegt in der Affinität zu VBA (der Office Programmiersprache) und ein weiterer in der Selbstdokumentation.
Bei der von mir entwickelten Anwendung pulsmagic wurden existierende Programmbibliotheken, für die kein Sourcecode verfügbar ist, mittels .Net Interop-Techniken eingebunden werden - SW-Migration ist also mein ständiger Begleiter.